Blühstreifen am Magadalene-Thimme-Weg
Ausschlaggebend für die Wahl dieser Fläche für eine artenreiche Blühwiese war der vorherrschende Massenbestand des Japanischen Staudenknöterichs. Viele Jahre konnte sich der Knöterich an diesem Ort vermehren und drohte sich nun auch noch weiter auszubreiten. Eine Reduzierung dieser invasiven Pflanzenart wurde schon länger von verschiedensten Seite gewünscht; die Kombination mit der Anlage einer Blühfläche schien in der Hinsicht sehr günstig.

Knöterich-Bestand im Februar 2026
Mit großem Aufwand wurde im Februar `26 auf einer Fläche von ca. 300 m² die vorjährigen Sprosse und die reich verzweigten Wurzelteile der Staude gerodet. Da sich einerseits auf der Fläche erfahrungsgemäß auch in den folgenden Jahren wieder aufwachsende Knöterichsprosse aus verbliebenen Wurzelstücken entwickeln werden und andereseits zahlreiche, für eine Blühwiese ungünstige Krautarten wie Brennnessel und Ampfer aufkeimen werden, wird über die gesamte Vegetationsperiode 2026 der Boden frei von Aufwuchs gehalten. Lediglich ein schmaler Streifen wurde probeweise mit einer Ansaatmischung u.a. mit einjährigen Kräutern wie Mohn und Kornblume angesät. Die restliche Fläche wir erst im Herbst `26 mit einer artenreichen Wiesenmischung aus regionalen Arten angesät.
Langfristig ist in diesem Bereich eine zeitlich gestaffelte Mosaikmahd vorgesehen, um stets Blühpflanzen für die Insekten und Naturfreunde anbieten zu können.
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